Möglichkeiten des Sexological Bodywork

Zwei unterschiedliche Herangehensweisen an Sexological Bodywork

Momentan bin ich am Forschen, was diese Arbeit alles ermöglichen, welche Räume sie eröffnen und was sie beinhalten kann. Ich erlebe zwei sehr deutlich differenzierbare Ebenen, Sexological Bodywork Sessions zu gestalten und an die Themen heranzugehen.

 

Zum einen gibt es die Möglichkeit, sehr körperbezogene Themen anzuschauen und zu bearbeiten. Beispielsweise wenn ein/e Klient*in den eigenen Körper noch nicht kennt, sich nicht spüren kann oder neue Arten von Erregung oder Orgasmus lernen möchte.

 

Zum anderen kann man den Fokus in einer Session auch auf eine andere Ebene lenken. Diese tangiert unser zentrales Erotisches Thema (beschrieben von Jack Morin als "core erotic theme", kurz CET). Das CET wirkt sehr unbewusst und manchmal wundern wir uns, warum wir ständig ähnliche Partner haben oder die gleichen Beziehungsthemen und -muster auftauchen. In einer Session ist es möglich, diese unbewussten Strukturen zu beleuchten und etwas sichtbarer zu machen.

 

Wie verhältst du dich, wenn du eine große Attraktivität zu jemandem spürst?

Welche Filme/Wünsche/Gedanken tauchen dabei auf?

Welche Emotionen und Hoffnungen sind damit verbunden?

Warum findest du nur ältere, für dich unerreichbare Frauen oder jüngere Männer mit Bindungsängsten attraktiv?

 

Ich bin sehr interessiert daran, zu dieser Essenz und der Wurzel dessen vorzudringen und gemeinsam zu schauen, was es braucht, um sexuelle Muster bewusster zu machen und dadurch aufzulösen.