Ablauf einer Tantramassage

 

Die Tantramassage entstand in den 1980er Jahren aus dem westlichen "Neo-Tantra". Es handelt sich um ein Ritual, in dem der Mensch in seiner Ganzheit berührt und verehrt wird. In einem bewertungsfreien Raum darf der/die Empfangende sich ganz fallen lassen und achtsam fühlen und erforschen, was er/sie sich in diesem Moment wünscht.

 

Es gibt sehr klassische und standardisierte tantrische Massagen, die einem bestimmten Schema folgen. Ich arbeite individuell und intuitiv und variiere je nach Person innerhalb des klassischen Ablaufes. Je nach meinem Empfinden ist eine Begrüßung im Stehen, Liegen oder Sitzen möglich. Meist gibt es einleitende Worte, die dich ankommen und durchatmen lassen. Zunächst wird der gesamte Körper sanft ausgestrichen und gehalten. Um Vertrauen zu schaffen, massiere ich zu Beginn den Kopf, das Gesicht, die Hände und die Füße. Der Fokus liegt darauf, den Körper in seiner Ganzheit wahrzunehmen und zu spüren.

 

Bei der Massage der Rückseite wird der Po miteinbezogen. So ist eine tiefe Erdung möglich und die Basis wird spürbar. Hier kann es durchaus intensiver werden.

 

Ich spiele die gesamte Zeit der Session mit den Intensitäten, streichle ganz zart oder massiere mit viel Druck. Je nach dem, wo auf Berührung reagiert wird, kann ich dort verweilen oder ich kann weiterziehen. Manchmal können auch Spielereien wie Federn, Fell oder Duftöle zum Einsatz kommen.

 

Wenn es sich stimmig für dich anfühlt, wird während der Massage der vorderen Seite auch der Intimbereich achtsam mit einbezogen. Durch sanftes Halten und einer Verbindung zum Herzen sowie zum ganzen Körper verbleibt die lustvolle Energie nicht nur in den Genitalien, sondern kann zu einem ganzkörperlichen Ergebnis werden.